Der Methusalem

Asco

Ich lebte lange in einem alten Fischcontainer auf einer Wiese am Rande der Stadt. Anfangs zusammen mit meiner Schwester Amber, nach ihrem Tod war ich dann ganz allein.

Mit zwölf Jahren lernte ich meine Menschen kennen, die mich schließlich bei sich aufnahmen. Das neue Zuhause ist einfach traumhaft. Man kümmert sich um mich und ich habe endlich ein Menschenrudel.

Trotz meines hohen Alters liebe ich es, wenn man mit mir spielt. Stöckchen aus dem Wasser holen, das kann ich ewig machen. Danach bin ich zwar vollkommen platt, freue mich aber schon aufs nächste Mal.

Mit anderen Hunden bin ich lange nicht klargekommen. Das hat sich erst spät in meinem Leben geändert.

Mehr über mich

Deutscher Schäferhund Asco
  • Ich wurde im Dezember 1994 geboren.

    Meine Schwester heißt Amber.

    Mehr wissen meine Menschen über mich und meine Familie nicht.

    • mit meinen Menschen spielen, am liebsten Stöckchen holen

    • Schwimmen (und dabei Stöckchen aus dem Wasser holen)

    • einfach mit meinen Menschen zusammen sein

    • Knuddelrunden mit meinen Menschen

    • Menschen ganz allgemein

    • Walnüsse

    • Butter (da habe ich Herrchen mal ´ne ganze Packung geklaut)

    • die Fußball-WM 2006 (da habe ich meine Menschen kennengelernt)

    • Lecker Essen wie Fleisch, Wurst und Käse

    • andere Hunde (das hat sich erst geändert, als ich fast 16 war)

    • zum Tierarzt gehen (da man weiß nie, ob man heil wieder herauskommt)

    • mein Nierenfutter (riecht schrecklich und schmeckt einfach grässlich)

    • alleine in einem alten Fischcontainer zu hausen

Shino über Asco

Deutscher Schäferhund Shino vom Thermodos

“Asco war für meine Menschen der Dosenöffner. Durch ihn sind sie auf den Hund gekommen. Und er bekam ein neues Leben geschenkt. Hatte endlich seine Menschen, die sich um ihn kümmerten, nachdem er so viele Jahre lang in einem alten, rostigen Fischcontainer hausen musste.

Asco war ein prima Kerl. Er hat die Menschen geliebt, obwohl er so lange alleine war. Als er bei meinen Menschen einzog, war er schon ein Methusalem. Er genoss es in vollen Zügen, nun endlich sein Rudel gefunden zu haben. Schnell hatte er sich sein Plätzchen im Schlafzimmer erobert, damit er auch nachts ganz nah bei seinen Menschen sein konnte.

Im Urlaub lernte er viel Neues kennen: die Seen, das Meer, den Strand. Dort konnte er voll seiner Leidenschaft frönen, nämlich Stöckchen aus dem Wasser zu holen. Von alleine hörte er damit nie auf und manchmal war er so groggy, dass er den Weg zurück zum Auto kaum mehr schaffte.”

Asco ging am 27. Oktober 2010 über die Regenbogenbrücke.

Da war er fast 16 Jahre alt. Ein stolzes Alter für einen Schäferhund.