Der Rabauke

Shino vom Thermodos

Ich war gerade einmal sechs Monate alt, als ich zu meinen Menschen kam. Schon in der Pubertät war ich ein wilder Feger. Mit meinen Ausflügen brachte ich mein Rudel mehr als einmal zur Verzweiflung. Aber das hat voll Spaß gemacht, so alleine durch die Landschaft zu stromern.

Ich liebe Zerrspiele mit meinen Menschen über alles und bin ein begeisterter Ballspieler. Auch zwischen den Pfosten im Tor gebe ich eine gute Figur ab.

Wasser finde ich klasse, solange ich Boden unter den Pfoten habe. Aber richtig Schwimmen ist nichts für mich. Inkonsequent? Ja, na ja, irgendwie schon …

Treffe ich Hundemädels, kehre ich immer gleich den Charmeur heraus. Das kommt an bei den Damen. Mein Herrchen wird da immer richtig neidisch.

Mehr über mich

Deutscher Schäferhund Shino vom Thermodos Porträt
  • Shino vom Thermodos, Schäferhundrüde

    Ich wurde am 10. Juni 2010 geboren, bin also ein Zwilling.

    Meine Mama heißt Nelly von Premutia, mein Papa Nelson vom Frankengold.

    Ich habe vier Geschwister: Sadis, Sailor, Shila und Shira.

    • Wasser (da hält mich nichts zurück)

    • Hundemädels (man sagt, ich sei ein richtiger Charmeur)

    • Ball- und Zerrspiele mit meinen Menschen (davon kann ich nie genug bekommen)

    • Auto fahren

    • mein Balli im Wasser waschen (da habe ich eine Engelsgeduld)

    • die Roxette (na ja, nicht immer)

    • herzhafte Kost wie Fleisch, Wurst, Käse und ähnliche Leckereien

    • Schwimmen (ja, ja, ich weiß, das ist inkonsequent)

    • Rüden, so im allgemeinen

    • früh aufstehen (brauche am Morgen meine Zeit, um in die Gänge zu kommen)

    • Hundeschule (stinklangweilig, wofür soll die gut sein?)

    • brav an der Leine laufen

    • wenn Herrchen ausflippt

    • Gemüse und Obst (jubelt mir Frauchen aber immer wieder unter)

Roxette über Shino

Deutsche Schäferhündin Roxette vom Steinernen Tisch Porträt

“Shino war schon ein toller Kerl, ich habe mich gut mit ihm vertragen.

Vom Balli spielen konnte er nie genug bekommen. Wenn wir beide dem Ball hinterhergejagten, blieb ich meist Siegerin. Shino war zwar schneller als ich, aber auch ziemlich unkonzentriert. Musste immer gucken, was so los ist um ihn herum. Und so hatte ich die Nase vorn.

Und dann natürlich das Wasser. Das fand er ganz toll – zumindest, solange es seicht war. Aber wehe es wurde tiefer, schwimmen wollte er einfach nicht. Da wusch er lieber endlos sein Balli im seichten Uferbereich.

Auf den Gassirunden ging er mit schöner Regelmäßigkeit stiften. Er liebte es einfach, draußen herumzustromern und seine Freiheit zu genießen. Unsere Menschen und ich waren davon alles andere als begeistert. Nach jedem Ausflug bekam er eine Standpauke – erst von mir und dann von unseren Menschen. Aber das störte ihn wenig.“

Shino ist mit knapp drei Jahren viel zu früh auf die Himmelswiese gerufen worden.

Es passierte am 1. März 2013, einem kalten und regnerischen Tag. Shino verhielt sich an diesem Tag sehr seltsam. Frauchen wollte ihn tagsüber mit ins Büro nehmen, aber er wollte nicht und blieb die ganze Zeit im Auto sitzen. Als sie nach Hause kamen, stürmte Shino ins Obergeschoß und ließ sich lange von Herrchen knuddeln. Ein paar Stunden später lebte er nicht mehr.

Shino war nur ein kurzes Leben vergönnt, aber er hat es in vollen Zügen genossen.